Rose – Essbare Blüten im Porträt

Rose

Rose (Rosa)

Familie ROSENGEWÄCHSE

Rosengewächse

Blütenfarbe

Rosa bis Dunkelrot, Weiß, selten Gelb, Orange oder Violett

Hauptblütezeit

einmalblühende Rosen von Mai bis Juni, öfterblühende bis Oktober

Duft

duftlose bis stark duftende Blüten

Vorbereitung

Die Blüten pflücken, kurz nachdem sie sich geöffnet haben. Bei gefüllten Rosenblüten am besten alle Blütenblätter mit einer Kreisbewegung von den Kelchblättern drehen. Falls der weiße Ansatz bitter schmecken sollte, kann er so mit einem Schnitt von allen Blütenblättern entfernt werden. Die Blütenblätter und -knospen können getrocknet werden. Vor allem aus der Damaszena-Rose wird ätherisches Öl und Rosenblütenwasser gewonnen.

Geschmack und kulinarische Verwendung der ROSE

Duftrosenblüten mit ihrem blumigen Duft und Geschmack eignen sich bestens zum Aromatisieren von Likör, Honig, Zucker, Konfitüren, Gelees, Sirup, Essig, Butter und Tee. Sie sind frisch wunderschön in Bowlen, auf Salate, Suppen und süßen sowie pikanten Speisen. Verzuckert dekorieren sie Desserts, Pralinen, Gebäck und Torten. Getrocknet behalten sie ihr Aroma und dienen auch so zum Aromatisieren oder als geschmacksgebende Zutat in Gewürzmischungen und Tee. Rosenblütenwasser wird traditionell vor allem im Orient und in Indien zum Verfeinern von Getränken, Süßspeisen und Gebäck verwendet.

Varietäten für die Küche

Ausnahmslos alle unbehandelten Rosenblüten sind essbar, Aroma und Geschmack sind jedoch recht unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Je intensiver der Duft einer Rose, desto besser schmecken ihre Blüten. Besonders empfehlenswert für die Küche sind Rosa damascena, R. centifolia, R. gallica und duftende Wildrosen, wie R. canina und R. rugosa.

Weitere Blütenporträts finden Sie in unserem Buch „Blütendinner – Besondere Menüs mit essbaren Blumen“